Ein Auto Abo unter 300 Euro klingt zunächst attraktiv. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber schnell: Die Monatsrate allein sagt wenig darüber aus, wie günstig ein Angebot wirklich ist.
Bereitstellungskosten, Kilometer, Laufzeit oder Zusatzleistungen können den tatsächlichen Preis spürbar erhöhen. Bei gewerblichen Angeboten kommt hinzu, dass Preise häufig netto angegeben werden und nicht jedes Angebot für Unternehmen gedacht ist.
Wenn Sie Angebote vergleichen, sollten Sie deshalb immer den gesamten Vertrag betrachten.
Ja, entsprechende Angebote können am Markt vorkommen. Die Auswahl ist in dieser Preisklasse allerdings begrenzt und häufig an bestimmte Bedingungen geknüpft.
Typisch sind:
- Kleinwagen oder kleinere Kompaktfahrzeuge,
- begrenzte Kilometerpakete,
- Aktionsfahrzeuge,
- vorkonfigurierte Modelle,
- junge Gebrauchtwagen,
- längere Mindestlaufzeiten.
Mit steigender Fahrzeugklasse, höherer Fahrleistung oder kürzerer Laufzeit wird es schwieriger, unter 300 Euro zu bleiben.
Für Unternehmen ist die Auswahl meist noch kleiner, weil viele besonders günstige Angebote auf Privatkunden zugeschnitten sind.
Gerade bei günstigen Angeboten lohnt sich ein Blick auf die Nebenkosten.
Zusätzlich zur Monatsrate können beispielsweise Start- oder Anmeldegebühren, Bereitstellung, Lieferung, Abholung, Mehrkilometer oder weitere Zusatzleistungen berechnet werden.
Ein einfaches Beispiel zeigt den Unterschied:
Ein Auto Abo kostet 249 Euro im Monat. Dazu kommen 900 Euro Bereitstellungskosten bei zwölf Monaten Laufzeit.
Umgerechnet sind das 75 Euro zusätzlich pro Monat. Damit kostet das Fahrzeug effektiv bereits 324 Euro monatlich.
Wenn Sie genauer kalkulieren möchten, sollten Sie deshalb alle Kosten eines Auto Abos auf die gesamte Laufzeit beziehen.
Das hängt vom jeweiligen Anbieter und Tarif ab. Beim Auto Abo werden üblicherweise mehrere laufende Fahrzeugkosten in einer Monatsrate zusammengefasst.
Bei Matrix Mobility gehören beispielsweise Wartung und Verschleiß, Kfz-Steuer, Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung sowie Reifenservice zum Leistungsumfang des Auto Abos.
Kraftstoff oder Ladestrom zahlen Sie selbst. Je nach Vertrag können außerdem zusätzliche Kilometer oder weitere Leistungen separat berechnet werden.
Beim Vergleich sollten Sie deshalb nicht nur darauf achten, ob bestimmte Leistungen enthalten sind, sondern auch auf die jeweiligen Bedingungen.
In dieser Preisklasse finden Sie vor allem kleinere und preisgünstige Fahrzeuge.
Hier sind die Chancen auf niedrige Monatsraten am größten. Für Stadtfahrten, kurze Dienstwege oder Mitarbeiter mit geringer Fahrleistung kann ein Kleinwagen vollkommen ausreichen.
Auch Kompaktmodelle können bei Aktionen in die Nähe der 300-Euro-Grenze kommen. Niedrige Preise sind dann häufig an bestimmte Laufzeiten oder Kilometerpakete gekoppelt.
Kleinere Elektroautos können ebenfalls zu günstigen Konditionen angeboten werden. Ob die Rate tatsächlich unter 300 Euro liegt, hängt vom aktuellen Angebot ab.
Wer nicht zwingend einen Neuwagen benötigt, erweitert seine Auswahl. Auch junge Gebrauchtfahrzeuge werden teilweise im Auto Abo angeboten.
Für Geschäftskunden ist die Darstellung des Preises besonders wichtig.
Privatkundenangebote werden üblicherweise brutto dargestellt. Bei gewerblichen Angeboten finden Sie dagegen häufig Nettopreise.
299 Euro netto entsprechen bei 19 Prozent Mehrwertsteuer 355,81 Euro brutto.
Wenn Sie verschiedene Angebote vergleichen, sollten Sie deshalb zuerst prüfen, ob die Preise auf derselben Grundlage angegeben sind.
Auch Matrix Mobility weist die aktuellen Fahrzeugpreise im Auto Abo beispielsweise als monatliche Nettopreise zuzüglich Mehrwertsteuer aus.
Das hängt vom Vertrag ab.
Ein günstiges Privatkundenangebot lässt sich nicht automatisch geschäftlich nutzen. Vor dem Abschluss sollten Sie deshalb klären:
- Ist eine gewerbliche Nutzung vorgesehen?
- Kann das Unternehmen Vertragspartner sein?
- Sind mehrere Fahrer möglich?
- Reicht das Kilometerpaket für den geplanten Einsatz?
- Ist eine Nutzung im Ausland möglich?
- Wie werden Schäden abgewickelt?
Bei sehr niedrigen Budgets wird die Auswahl noch kleiner. Auch ein Auto Abo unter 200 Euro im B2B ist nur unter engen Voraussetzungen realistisch.
Kurze Verträge bieten viel Flexibilität, sind aber nicht automatisch die günstigste Variante.
Bei längeren Laufzeiten verteilen sich Kosten und wirtschaftliche Risiken des Anbieters über einen größeren Zeitraum. Die monatliche Rate kann deshalb niedriger ausfallen.
Für Unternehmen sollte die Laufzeit trotzdem zum tatsächlichen Bedarf passen.
Wenn Sie ein Fahrzeug nur sechs Monate benötigen, hilft Ihnen eine niedrige Rate bei 18 oder 24 Monaten Vertragsbindung wenig. In diesem Fall zählt nicht die günstigste Monatsrate, sondern der Gesamtaufwand für den Zeitraum, in dem Sie das Fahrzeug tatsächlich brauchen.
Bei günstigen Auto Abos lohnt sich ein genauer Blick auf die enthaltene Fahrleistung.
Angenommen, ein Angebot umfasst 500 Kilometer pro Monat, tatsächlich fährt der Mitarbeiter aber 1.200 Kilometer. Die Differenz muss über ein größeres Kilometerpaket oder Mehrkilometer abgedeckt werden.
Dann kann ein Angebot mit einer etwas höheren Grundrate am Ende günstiger sein.
Das gilt besonders für Außendienst, Projektgeschäft oder andere Einsätze mit regelmäßigen längeren Fahrten.
Ein solches Angebot kann gut passen, wenn:
- ein kleineres Fahrzeug genügt,
- die Fahrleistung überschaubar bleibt,
- keine besondere Ausstattung benötigt wird,
- die vereinbarte Laufzeit zum Bedarf passt,
- keine hohen Einmalkosten anfallen,
- das Fahrzeug für den vorgesehenen Einsatz freigegeben ist.
Bei Unternehmen kommt die gewerbliche Nutzbarkeit als zusätzlicher Punkt hinzu.
Eine Preisgrenze hilft bei der Vorauswahl. Sie sollte aber nicht dazu führen, dass Sie einen ungeeigneten Vertrag wählen.
Ein Auto Abo für 340 Euro kann besser passen als eines für 279 Euro, wenn mehr Kilometer enthalten sind, keine hohe Startgebühr anfällt oder die Laufzeit besser zu Ihrem Bedarf passt.
Gerade bei Firmenfahrzeugen zählt am Ende nicht der niedrigste Werbepreis. Relevant ist, was das Fahrzeug für den tatsächlichen Einsatz kostet.
| Punkt | Was Sie prüfen sollten |
|---|---|
| Monatsrate | Netto oder brutto? |
| Einmalkosten | Bereitstellung, Lieferung, Abholung |
| Laufzeit | Passt sie zum Einsatz? |
| Kilometer | Reicht das Paket aus? |
| Mehrkilometer | Wie teuer werden zusätzliche Kilometer? |
| Versicherung | Wie hoch ist die Selbstbeteiligung? |
| Fahrer | Sind mehrere Fahrer erlaubt? |
| Nutzung | Privat oder gewerblich? |
| Rückgabe | Welche zusätzlichen Kosten können entstehen? |
Wenn Sie innerhalb Ihres Budgets kein passendes Auto Abo finden, kann eine Langzeitmiete für Unternehmen ebenfalls interessant sein.
Das gilt zum Beispiel bei Projekten, neuen Mitarbeitern oder einem vorübergehend höheren Fahrzeugbedarf.
Auto Abos arbeiten häufig mit stärker standardisierten Paketen. Die Langzeitmiete bietet je nach Anbieter mehr Möglichkeiten bei Laufzeit und Fahrzeugauswahl.
Bei Matrix Mobility beginnt das Auto Abo aktuell bei 359 Euro monatlich zuzüglich Mehrwertsteuer. Die angebotenen Fahrzeuge und Preise ändern sich mit der Verfügbarkeit. Wer mehr Wert auf eine passende Fahrzeuglösung als auf eine starre Preisgrenze legt, kann die aktuellen Möglichkeiten beim Auto Abo von Matrix Mobility direkt vergleichen.
Ein Auto Abo unter 300 Euro kann am Markt verfügbar sein. Ob es für Ihren Bedarf wirklich günstig ist, zeigt sich aber erst beim Blick auf den gesamten Vertrag.
Achten Sie vor allem auf den tatsächlichen Gesamtpreis, die enthaltenen Kilometer, die Laufzeit, den Leistungsumfang und die Nutzungsbedingungen.
Gerade für Unternehmen kann es wirtschaftlicher sein, die Budgetgrenze etwas anzuheben und dafür ein Fahrzeug zu wählen, das tatsächlich zum Einsatz passt.
Ja, solche Angebote können am Markt vorkommen. Meist handelt es sich um kleinere Fahrzeuge, Aktionsangebote oder Tarife mit bestimmten Laufzeiten und Kilometerpaketen.
Am ehesten Kleinwagen und kleinere Kompaktfahrzeuge. Je nach Angebot können auch Elektroautos oder junge Gebrauchtwagen in dieser Preisklasse verfügbar sein.
Beim Auto Abo ist eine Versicherung häufig Bestandteil der Monatsrate. Der genaue Leistungsumfang und die Selbstbeteiligung unterscheiden sich jedoch je nach Anbieter und Tarif.
Ja. Keine Anzahlung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass keine einmaligen Kosten entstehen. Bereitstellungs-, Liefer- oder Abholkosten sollten separat geprüft werden.
Teilweise. Günstige Angebote richten sich häufig an Privatkunden. Unternehmen sollten deshalb vor Abschluss prüfen, ob eine gewerbliche Nutzung und ein Vertragsabschluss auf das Unternehmen möglich sind.
Nicht nur die Monatsrate. Rechnen Sie Einmalkosten auf die Laufzeit um und prüfen Sie anschließend Kilometerpaket, Zusatzkosten und Vertragsdauer. So sehen Sie, was das Fahrzeug tatsächlich pro Monat kostet.