Ein Kratzer im Lack, eine Delle nach dem Einparken oder gar ein größerer Unfall – ein Schaden am Abo-Fahrzeug kann schnell passieren. Entscheidend ist, wie man danach richtig handelt. Wer die Abläufe kennt und den Schaden korrekt meldet, spart Zeit, Ärger und vermeidet unnötige Kosten. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, was im Schadensfall zu tun ist – von der ersten Minute bis zur abschließenden Reparatur.
Sobald ein Schaden auftritt, gilt: Ruhe bewahren und Sicherheit gewährleisten.
Bei einem Unfall steht die Absicherung der Unfallstelle an erster Stelle – Warnblinker, Warndreieck und ggf. Erste Hilfe. Danach sollten folgende Schritte erfolgen:
Fotos machen: Schaden, Kennzeichen, Umgebung und ggf. andere Fahrzeuge dokumentieren.
Polizei informieren: Bei Personenschäden, unklarer Schuldfrage oder Fremdbeteiligung immer die Polizei rufen.
Matrix Mobility informieren: Den Kundenservice am besten noch am selben Tag kontaktieren.
Keine eigenständige Reparatur: Nur autorisierte Partnerwerkstätten dürfen Reparaturen durchführen.
Zeugen notieren: Wenn vorhanden, Name und Kontaktdaten sichern – hilfreich für spätere Klärungen.
Ein Schadensprotokoll kann direkt vor Ort ausgefüllt werden. Dieses Formular liegt meist im Handschuhfach oder steht digital zur Verfügung.
Die Meldung erfolgt über das Kundenportal oder per E-Mail. Dabei werden Fotos, Unfallbericht (sofern vorhanden) und eine kurze Beschreibung eingereicht.
Matrix Mobility prüft anschließend, ob der Schaden unter die Versicherung oder die Selbstbeteiligung fällt und leitet alle weiteren Schritte ein.
- Datum und Uhrzeit des Schadens
- Ort des Geschehens
- Beschreibung des Ablaufs
- Beteiligte Personen und Fahrzeuge
- Fotos des Schadens
- ggf. Polizeivorgangsnummer
Je vollständiger die Angaben sind, desto schneller erfolgt die Bearbeitung.
Mehr zu Haftung und Versicherung finden Sie auch im Servicebereich unter Haftung im Schadensfall.
Alle Fahrzeuge von Matrix Mobility sind vollkaskoversichert. Die Selbstbeteiligung ist vertraglich festgelegt und wird transparent ausgewiesen.
Kleinere Schäden bis zur Höhe der Selbstbeteiligung trägt der Kunde selbst.
Beispiel:
Ein Lackschaden wird auf 600 € geschätzt, die Selbstbeteiligung liegt bei 500 €.
→ Die Versicherung übernimmt 100 €, der Rest wird verrechnet.
Bei Fremdverschulden übernimmt die gegnerische Haftpflichtversicherung die Kosten. Matrix Mobility unterstützt bei der Abwicklung und Kommunikation.
Nicht jeder Kratzer führt zu einer Reparatur.
- Gebrauchsspuren (leichte Kratzer, Steinschläge, minimale Dellen) gelten meist als normaler Verschleiß.
- Schäden (z. B. Unfälle, beschädigte Bauteile, defekte Sensoren) werden instand gesetzt.
Matrix Mobility orientiert sich am DEKRA-Grenzmusterkatalog, um zwischen Abnutzung und Beschädigung zu unterscheiden – für faire Bewertungen.
| Schadensart | Beschreibung | Vorgehen | Abwicklung |
|---|---|---|---|
| Kratzer im Lack | Oberflächlicher Lackschaden ohne Strukturverletzung | Fotos einsenden, Smart-Repair möglich | meist unter Selbstbeteiligung |
| Delle ohne Lackschaden | Kleine Parkrempler, Hagel | ggf. Ausbeulung | Reparatur über Partnerwerkstatt |
| Glasschaden | Steinschlag oder Riss in der Scheibe | umgehend melden | Versicherung deckt in der Regel |
| Unfallschaden | Karosseriebeteiligung, Personenschaden | Polizei rufen, Gutachter | Versicherung oder Haftpflichtgegner |
| Elektronik-/Sensorfehler | z. B. Parkassistenz defekt | Diagnose über Partnerwerkstatt | Versicherung, je nach Ursache |
Ein Kunde beschädigt beim Einparken leicht die Stoßstange. Der Lack ist oberflächlich zerkratzt, Sensoren funktionieren. Nach Fotoeinsendung wird der Schaden als reparabel eingestuft und per Smart-Repair behoben – Kosten unterhalb der Selbstbeteiligung.
Reparaturen erfolgen ausschließlich über zertifizierte Partnerwerkstätten.
Bei größeren Schäden oder unklarer Schuldfrage kann ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen werden.
Während der Instandsetzung steht – je nach Vertrag – ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung.
Eine eigenständige Reparatur oder der Besuch fremder Werkstätten kann den Versicherungsschutz gefährden.
- Schaden innerhalb von 24 Stunden melden.
- Unterlagen digital sichern.
- Fahrzeug bis zur Klärung nicht eigenständig reparieren oder verkaufen.
Verursacht eine andere Person den Schaden, übernimmt deren Versicherung die Kosten.
Matrix Mobility unterstützt bei Dokumentation, Gutachten und Kommunikation.
Wichtig sind Name, Kennzeichen, Versicherung und Schadensnummer des Unfallgegners sowie ein polizeilicher Bericht.
Wird ein Schaden kurz vor Rückgabe entdeckt, sollte er vorher gemeldet werden.
So kann geprüft werden, ob eine Reparatur möglich ist oder die Kosten verrechnet werden.
Nicht gemeldete Schäden können zu höheren Endabrechnungskosten führen.
Eine gründliche Reinigung und Sichtkontrolle vor Rückgabe lohnt sich – kleine Kratzer lassen sich oft günstig beheben.
Matrix Mobility setzt auf nachhaltige Regulierung: Reparieren statt Ersetzen. Smart-Repair und spezialisierte Werkstätten reduzieren Materialverbrauch, Kosten und CO₂-Emissionen.
Digitale Prozesse ermöglichen papierlose Gutachten und Ersatzteilbestellungen.
Regionale Partner minimieren Transportwege und fördern lokale Wirtschaft – ein Beitrag zu Umwelt- und Ressourcenschonung.
Unfallstelle sichern und ggf. Polizei verständigen.
Fotos und Zeugeninformationen aufnehmen.
Matrix Mobility kontaktieren.
Schaden dokumentieren und einreichen.
Rückmeldung abwarten.
Diese Reihenfolge hilft, auch in stressigen Situationen strukturiert zu handeln.
Matrix Mobility steht für schnelle Abwicklung, volle Transparenz und persönliche Unterstützung in jeder Phase des Schadensprozesses – vom ersten Anruf bis zur Rückgabe des Fahrzeugs.
Ein Schaden am Abo-Fahrzeug ist kein Drama – entscheidend ist der richtige Ablauf. Wer den Schaden umgehend meldet und die Vorgaben einhält, bleibt auf der sicheren Seite.
So bleibt das Abo-Fahrzeug auch im Schadensfall unkompliziert, sicher und verlässlich.